Universitätsklinikum Heidelberg
Klinik für Allgemeine Psychiatrie. Assistenzarzt in der vollstationären Akut- und Regelversorgung, Diagnostik affektiver, angstbezogener und psychotischer Erkrankungen, Psychopharmakotherapie und Suizidprävention.
Psychotherapeutische Praxis · Stuttgart-Möhringen
Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Ambulante tiefenpsychologisch fundierte Behandlung in der Silberburgstraße 59, 70567 Stuttgart.
Dr. med. Daniel Schwarz, aufgewachsen in der Region Stuttgart, nahm nach dem Abitur 1993 das Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg auf. Die Heidelberger Fakultät zählt zu den ältesten medizinischen Ausbildungsstätten im deutschsprachigen Raum; ihr klinischer Unterricht und die früh angelegte psychosomatische Tradition prägten seinen Blick auf Krankheit als Geschehen von Körper und Seele. In der Vorklinik vertiefte er Anatomie, Neurophysiologie und medizinische Psychologie. In der Klinikphase suchte er gezielt Famulaturen in der Psychiatrie, der Neurologie und der allgemeinen Inneren Medizin, um differenzialdiagnostische Sicherheit an der Grenze somatischer und psychischer Störungsbilder zu gewinnen. Das Praktische Jahr absolvierte er am Universitätsklinikum Heidelberg mit Tertialen in der Inneren Medizin, der Chirurgie und der Klinik für Allgemeine Psychiatrie. 1999 schloss er das Studium mit dem Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung ab.
Die anschließende Promotion galt der diagnostischen Überschneidung somatoformer Störungen und depressiver Syndrome in der hausärztlichen Erstversorgung. Die Arbeit machte sichtbar, wie häufig Patienten mit funktionellen Körperbeschwerden, Erschöpfung und ängstlich-depressiver Verstimmung zwischen den Versorgungsebenen verloren gehen. Sie begründete den Entschluss, den fachärztlichen Weg in der Psychosomatischen Medizin und Psychotherapie zu gehen und später eine Praxis zu führen, in der genug Zeit für biografische Anamnese, psychischen Befund und die Abstimmung mit der somatischen Mitbehandlung bleibt.
Unmittelbar nach dem Staatsexamen begann Dr. Schwarz 1999 die Weiterbildung zum Facharzt an der Klinik für Allgemeine Psychiatrie des Universitätsklinikums Heidelberg. Dort erwarb er fundierte Kenntnisse in der Diagnostik und Behandlung unipolarer und bipolarer affektiver Störungen, Angst- und Zwangserkrankungen, schizophrenieformer Syndrome sowie organisch bedingter psychischer Störungen. Stationsalltag, multiprofessionelle Fallkonferenzen, der Umgang mit Suizidalität und die Indikationsstellung zwischen vollstationärer, tagesklinischer und ambulanter Versorgung formten ein evidenzbasiertes, leitlinienorientiertes Denken, das bis heute die Arbeit in der Niederlassung trägt.
Von 2001 bis 2003 war er als Assistenzarzt an der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin des Klinikums Stuttgart am Bürgerhospital tätig. Die großstädtische Versorgung mit hohem Anteil an Krisenintervention, konsiliarischer Mitbehandlung internistischer Patienten und tagesklinischer Stabilisierung erweiterte sein Spektrum um sozialpsychiatrische und alltagsnahe Therapieelemente. In Supervisionsgruppen arbeitete er Übertragung, Gegenübertragung und eigene Handlungsimpulse systematisch durch – eine Haltung, die er später in der ambulanten Langzeitbehandlung weiterführte.
Die abschließende Weiterbildung führte ihn 2003 an die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Tübingen. Im Mittelpunkt standen essgestörte, traumatisierte und schwer psychosomatisch erkrankte Patienten, die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD), die strukturbezogene Psychotherapie nach Rudolf sowie die Verzahnung von Einzel- und Gruppensetting. 2004 wurde ihm die Facharztbezeichnung für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie verliehen.
Nach der Anerkennung blieb Dr. Schwarz mehrere Jahre in der stationären und tagesklinischen psychosomatischen Versorgung, zeitweise mit oberärztlicher Verantwortung für Indikationsstellung, Behandlungsplanung und die Anleitung von Assistenzärztinnen und Assistenzärzten. Parallel erwarb er die Zusatzbezeichnung Psychotherapie im Richtlinienverfahren der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, die Qualifikation Spezielle Psychotraumatherapie nach dem Curriculum der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie (DeGPT), die Zertifizierung als EMDR-Therapeut durch EMDRIA Deutschland und die Zusatzqualifikation Gruppenpsychotherapie. Ergänzend schloss er eine Fortbildung in klinischer Hypnose bei der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie (DGH) ab und erwarb die Supervisorenbefähigung der Landesärztekammer Baden-Württemberg.
Im Jahr 2009 ließ er sich in eigener Niederlassung in der Silberburgstraße 59 in Stuttgart-Möhringen nieder. Die kassenärztliche Praxis ist auf ambulante tiefenpsychologisch fundierte Einzelpsychotherapie ausgerichtet. Behandelt werden unipolare Depressionen und Dysthymie, Angst- und Panikstörungen, Anpassungsstörungen nach Verlust, Trennung oder beruflicher Überlastung, somatoforme und funktionelle Körperbeschwerden, Traumafolgestörungen einschließlich der Posttraumatischen Belastungsstörung sowie selbstwert- und beziehungsbezogene Konflikte. Wo indiziert, zieht Dr. Schwarz traumatherapeutische und verhaltenstherapeutische Module hinzu, stets im Rahmen eines transparenten Behandlungsauftrags und der Psychotherapie-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses. Die Praxis ist telefonisch unter 0711 / 6314572 erreichbar.
Mitgliedschaften: Landesärztekammer Baden-Württemberg · Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie (DGPM) · Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) · Deutsches Kollegium für Psychosomatische Medizin (DKPM). Regelmäßige Teilnahme am Stuttgarter Qualitätszirkel niedergelassener ärztlicher Psychotherapeuten; Fortbildung nach den AWMF-S3-Leitlinien zu unipolarer Depression, Angststörungen und Posttraumatischer Belastungsstörung.
Klinik für Allgemeine Psychiatrie. Assistenzarzt in der vollstationären Akut- und Regelversorgung, Diagnostik affektiver, angstbezogener und psychotischer Erkrankungen, Psychopharmakotherapie und Suizidprävention.
Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin. Krisenintervention, konsiliarische Mitbehandlung, tagesklinische Stabilisierung und sozialpsychiatrische Vernetzung in der Landeshauptstadt.
Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie. Schwerpunkt Essstörungen, komplexe Traumafolgen, OPD-Diagnostik, strukturbezogene Psychotherapie; Facharztanerkennung 2004.
Die Behandlung in der Praxis folgt einem patientenzentrierten, tiefenpsychologisch fundierten Verständnis seelischer Erkrankung. Symptome gelten nicht als isolierte Defizite, sondern als verständliche Antworten auf innere Konflikte, frühe Beziehungserfahrungen und aktuelle Lebensanforderungen. Am Beginn steht eine sorgfältige Diagnostik: biografische Anamnese, psychischer Befund, bei Bedarf die Strukturachse der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik und die Abklärung somatischer Differentialdiagnosen in Zusammenarbeit mit Hausarztpraxis und Fachkollegen.
Daraus entsteht ein individueller Behandlungsplan. Frequenz, Dauer und Fokus der Sitzungen werden gemeinsam festgelegt und im Verlauf überprüft. Dr. Schwarz arbeitet mit der therapeutischen Beziehung als zentralem Wirkfaktor: Wiederholungsmuster in der Übertragung werden benannt, Abwehr und Widerstand respektvoll exploriert, neue Beziehungserfahrungen im geschützten Rahmen ermöglicht. Wo Traumafolgen, starke vegetative Erregung oder klar umschriebene Angstmuster im Vordergrund stehen, werden EMDR, imaginative Stabilisierung oder verhaltenstherapeutische Expositionselemente integriert – nicht als Standardprogramm, sondern nach Indikation und Einverständnis.
Ziel ist nicht Anpassung um jeden Preis, sondern die Wiedergewinnung von innerer Freiheit, Affekttoleranz und Beziehungsfähigkeit. Patientinnen und Patienten sollen verstehen, was sie bewegt, und handlungsfähig werden, ohne ihre Geschichte zu verleugnen. Verschwiegenheit nach der ärztlichen Schweigepflicht, Verlässlichkeit der Stunden und eine Haltung ohne Pathologisierung des ganzen Menschen bilden den Rahmen dieser Arbeit in Stuttgart-Möhringen.
Als Psychotherapie-Praxis in Stuttgart verbindet Psychotherapeutische Praxis Dr. Daniel Schwarz fachliche Sorgfalt mit einer patientenorientierten Organisation. Unser Anspruch ist eine Versorgung, die medizinisch begründet, verständlich erklärt und im Alltag umsetzbar ist.
Barrierearme Zugänge, klare Beschilderung und ein ruhiges Wartekonzept sollen den Praxisbesuch erleichtern. Bei besonderem Unterstützungsbedarf informieren Sie uns bitte vorab.
Therapieoptionen reichen von konservativen Maßnahmen über gezielte medikamentöse und apparative Verfahren bis hin zu interdisziplinärer Abstimmung mit weiteren Fachbereichen und Nachsorge. Weiterführende oder eingreifende Schritte werden nur besprochen, wenn sie klar indiziert sind.
Patientinnen und Patienten erwarten heute transparente Abläufe, moderne Diagnostik und eine verständliche Therapieplanung. Genau darauf ist unsere Praxisorganisation ausgerichtet.
Beschwerdelinderung, Funktionsgewinn und nachhaltige Stabilität sind typische Therapieziele. Wir vermeiden überzogene Versprechen und arbeiten mit realistischen Zeithorizonten.
In der Diagnostik nutzen wir klinische Untersuchung, Funktionsanalysen und bei Bedarf bildgebende Verfahren. Nicht jede Beschwerde erfordert sofort eine apparative Abklärung — wir priorisieren, was medizinisch sinnvoll und verhältnismäßig ist.